Ein Kugellabyrinth verdeutlicht die komplexen Strukturen der Jugendarbeit in Baden-Württemberg

Kommunales

Gerade im kommunalen Bereich sollten Kinder und Jugendliche Mitwirkung und Engagement als lohnenswert erleben. Wichtige Akteure dabei sind die Jugendringe, die von den Jugendverbänden als Plattform für Jugendliche und die Jugendarbeit gestaltet werden.

Für zahlreiche Akteur*innen der Verbände ist das Engagement im Jugendring ein wichtiger und fester Bestandteil der eigenen Verbandsarbeit. Aus dieser Perspektive heraus wird der Jugendring zur Schnittstelle zu den anderen Jugendverbänden, Initiativen und jugendpolitischen Akteur*innen, zu den kommunalen Strukturen und Gremien (z.B. Jugendhilfeausschuss, Arbeitsgemeinschaften der Jugendhilfeplanung) und zu allen Kindern und Jugendlichen des Gemeinwesens, sofern die direkte Beteiligung von Kinder und Jugendlichen (z.B. regelmäßig stattfindende Jugendforen) auf der Agenda des Rings steht.

AG Ringe in der Fläche unterstützen

zuständig im Vorstand: Claudia Daferner (Akkordeonjugend BW), Reiner Baur (BUNDjugend)
Referent: Thomas Schmidt

Ziel der AG ist durch Beschluss der Landesjugendring-Vollversammlung im Herbst 2018, Wege für eine zusätzliche Projektförderung zu finden „um vier hauptamtliche Stellen im Umfang von je einer Vollzeitstelle (…) zu finanzieren“. Ein entsprechender Projektantrag an mögliche Geldgeber soll erarbeitet werden, auf Grundlage des bis 2018 erarbeiteten Konzepts zur Stärkung der kommunalen Ringe.

Interessierte aus den Mitgliedsverbänden und Jugendringen sind zur Mitarbeit eingeladen. Konkret soll erarbeitet werden, wie die Arbeit der kommunalen Ringe hauptamtlich unterstützt werden kann, wie dies finanziert werden kann und wie die Vernetzung der Ringe untereinander und mit dem Landesjugendring verbessert werden kann.

Hinweis

Die Termine der AG-Sitzungen sind unter Aktuelles/Termine zu finden.

§ 41 a: Verbindliche Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommune

Der § 41 a der Gemeindeordnung Baden-Württemberg regelt die Beteiligung von Kindern und Jugendichen an der Kommunalpolitik von Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg.

Zum 01.12.2015 traten weitreichende Änderungen in Kraft, die die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik deutlich stärken; u.a. können junge Menschen die Einrichtung einer Jugendvertretung in ihrer Kommune einfordern, die auch mit entsprechenden Rechten ausgestattet ist. Mehr Infos dazu finden sich im Faltblatt "§ 41 a: Vom Kann zum Muss"