Wahlnachmittag im Landtag

Das YRN beim Abschluss der Europawahlkampagne

Während viele Menschen am 26. Mai zur Wahl gingen, organisierte der Landesjugendring Baden-Württemberg (LJR) im Rahmen der Europawahl die Abschlussveranstaltung seiner Europawahlkampagne.

Über 100 Jugendliche wurden durch den Landtag mit einer aufschlussreichen Erzählung geführt. Der Landtagsdirektor Berthold Frieß erklärte auch, dass das Gebäude ein Symbol für die Demokratie in Baden-Württemberg sei. Hasan Malla vom Youth Refugee Network war total beeindruckt - vor allem über eine Pferde-Statue, was als ein bekanntes Symbol im Landtag gilt.

Danach begrüßte die Landtagspräsidentin Muhterem Aras ganz herzlich die Teilnehmer*innen und lud die Vertreter*innen von der Jugend und die Politiker von der CDU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der AfD zur Diskussionsrunde ein.

Die Moderatorin Oriane Petit wirft mit großer Neugier die erste Frage in die Runde: "Was bedeutet Europa für Sie?"

Verschiedene Antwort tauchten auf, deren Inhalt darin besteht, dass ein weltoffenes, friedliches Europa wichtig sei und dass die Jugend sich mehr engagieren will.

Samuel Seeger vom Johannes-Sebastian-Bach-Gymnasium in Mannheim war der Meinung, dass es wichtig sei, wählen zu gehen. Er fand es außerdem interessant, dass man bei der Kommunalwahl ab 16 und bei der Europawahl erst ab 18 wählen darf. Denn bei der Kommunalwahl hat man 60 Stimmen und bei der Europawahl muss man nur ein Kreuz machen - also, ist es viel einfacher. Des Weiteren hielt die Esra Kockaya von der Carl-Benz-Schule in Mannheim den Klimawandel für ein sehr relevantes Thema und appellierte auch an ein grenzenloses Europa.

Manfred Kern von Bündnis 90/Die Grünen brachte auch zum Ausdruck, dass das politische Engagement maßgebend sei und er fand die Fridays For Future toll.

Nach der Diskussionsrunde wurde ein kulinarisches Essen serviert mit der Musikbegleitung von der Band "Zweierpasch". Währenddessen tauschten die Teilnehmer*innen sich aus und die aus Syrien stammende junge Frau Rahaf Eichoue fand es ganz interessant, dass viele junge Menschen da waren und, dass man bei der Kommunalwahl schon ab 16 wählen darf.

So ging ein vielfältiger Abend zu Ende. Ein Abend, an dem die Jugend selbst zum Gespräch kommen durfte. Ein Abend, an dem nette Gespräche geführt wurden. Ein Abend, an dem die Jugend zeigte, dass Europa sehr maßgebend ist. Für das Youth Refugee Network erweiterte dies den (politischen) Horizont. Darüber hinaus zeigt die Veranstaltung ihnen, welche große Rolle die Meinungsfreiheit spielt.

 

Khalil Khalil

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