Das Campus-Wochenende

Ein Rückblick zum Auftakt unseres Projekts im Januar

Am Freitag, den 18. Januar 2019, begann in Stuttgart, Deutschland, ein dreitägiges Campus-Wochenende für junge Flüchtlinge in der Region Baden-Württemberg.

Das erste Campusprojekt des Landesjugendrings (LJR); Youth Refugee Network (YRN) begann am Freitag, 18. Januar und endete am Sonntag, 20. Januar 2019, mit zehn Teilnehmern in der Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte in Stuttgart.

Das LJR-Projekt bietet jungen Flüchtlingen zwischen 18 und 35 Jahren in Baden-Württemberg verschiedene Plattformen, die sich aktiv an politischen und sozialen Aktivitäten beteiligen wollen, um Ideen zu vermitteln und auszutauschen sowie freiwillig zur sozioökonomischen, politischen und kulturellen Entwicklung der Region Baden-Württemberg beizutragen.

Das 11-monatige Projekt (Januar - November) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die Arbeit von Jugendorganisationen kennenzulernen und sich zu engagieren. Dies wird ihnen auch bei der Integration in die deutsche Gesellschaft helfen.

Die Campus-Aktivitäten an diesem Wochenende haben uns zum ersten Mal die Möglichkeit gegeben, zu interagieren und Ideen und Erfahrungen untereinander auszutauschen. Ich hatte das Glück, Teil des Projekts zu sein.

Wir hatten während des gesamten Campus-Wochenendes interaktive und lehrreiche Lernstunden. Wir präsentierten auch unsere Talente und Potenziale sowie unsere unterschiedlichen Ursprünge und Hintergründe. Es war ein schöner Moment für uns und wir haben voneinander gelernt. Wir haben zusammen gegessen, zusammen gelernt, Ideen geteilt und zusammen gespielt.

Kai Mungenast, Vorstandsmitglied des Landesjugendrings, begrüßte uns zum Campus-Projekt. Er lobte uns alle für unsere Weitsicht und unser Interesse, an diesem wichtigen Projekt teilzunehmen. Er sagte, das Projekt werde uns als junge Flüchtlinge helfen, uns zu entscheiden, wie wir für unsere Zukunft vorgehen sollen. Kai stellte fest, dass das Projekt uns befähigen wird, verantwortungsbewusste Menschen zu werden.

Kai ist auch für den Fachbereich Weltoffene Jugendarbeit, der Fachbereich des Youth Refugee Network und unser Campus-Projekt ist Teil davon.

Er ermutigte uns, das Projekt ernst zu nehmen und am Ende des Jahres eine Anerkennungsurkunde zu erhalten.

Bistra Ivanova ist Mitglied der Geschäftsleitung des Landesjugendrings. Sie zeigte sich erfreut über die Beteiligung der Teilnehmer. Sie riet uns auch, das Projekt ernst zu nehmen und voneinander zu lernen.

 

Andreas Beier, ist Trainer und Berater für Jugendfragen, insbesondere für interkulturelle und strukturelle Jugendarbeit. Er hielt einen beeindruckenden Vortrag über Jugendprojekte und teilte seine Erfahrungen und sein Fachwissen zu verschiedenen Themen mit uns.

Am Ende des dreitägigen Workshops tauschten wir ihre Ansichten und Meinungen über das Campus-Projekt und dem LJR im Allgemeinen aus.

Rahaf Aeshou, eine Teilnehmerin aus Syrien, zeigte sich erfreut, Teil eines so großartigen Projekts für junge Flüchtlinge zu sein. „Ich habe den Organisatoren des Campus-Projekts gedankt und versprochen, die aus dem Workshop gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen", sagte sie.

Mohamad Ghabour ist ein männlicher Teilnehmer aus Syrien und Omar Jatta ist auch ein männlicher Teilnehmer aus The Gambia. Beide äußerten sich zufrieden über die Organisation. "Das Campusprojekt als gute Idee, jetzt haben wir eine neue Vision für unsere zukünftige Entwicklung", sagten sie.

Maria Tramountani, die Projektleiterin des Youth Refugee Network, zeigte sich in ihren Schlussworten erfreut über die Beteiligung der Jugendlichen an diesem Campusprojekt. "Das LJR hat viel für junge Flüchtlinge zu bieten und wird in naher Zukunft viele weitere Aktivitäten organisieren", sagte sie.

Alaeddine Kandil, ist ein Bundesfreiwilligendienst am Landesjugendring. Er lobte uns für unser Engagement und unser Interesse an diesem Projekt. "Ich habe während des Campus-Wochenendes neue Ideen gelernt und viel Erfahrung gesammelt", sagte er uns.

 

Assan Sallah

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