drei Menschen lesen eine Zeitschrift

Die Jugendverbände sind bereit für die Sommerferien

Zeltlager Und Freizeiten sind Orte der (Wieder-)Begegnung – jetzt mehr denn je

Stuttgart. Nach zwei schwierigen Jahren ist die Vorfreude groß: die Jugendverbände und Jugendringe können wieder ihre Ferienfreizeiten durchführen – ohne rechtliche Be­schränkungen, aber natürlich dennoch mit der gegebenen Vorsicht. Nachdem Kinder und Jugendliche während der Pandemie ganz besonders zurückstecken mussten, erwartet sie nun endlich wieder ein „richtiger“ Sommer mit Zeltlagern, Waldheimen und Stadtranderholungen.

„Für junge Menschen ist die Möglichkeit, rauszukommen aus dem Alltag und mit Gleich­altrigen eine unbeschwerte Zeit genießen zu können, wichtiger denn je. Und nicht nur den Kindern hat da was gefehlt, sondern auch den Jugendverbänden, in denen Ehrenamtliche schon seit Wochen die Freizeiten planen“, sagt Alexander Strobel, Vorsitzender des Landesjugendrings Baden-Württemberg. Die Ferienfreizeiten der Jugendverbände und Jugendringe werden überwiegend von jungen Ehrenamtlichen organisiert und durchgeführt.

Über 30.000 waren es in den Jahren vor der Corona-Pandemie, aktuelle Zahlen zeigen aber einen Einbruch, zu sehr hat die Pandemie am ehrenamtlichen Fundament genagt. In diesem Jahr kann die Nachfrage der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht in Gänze erfüllt werden: „Die Einschränkungen der Kinder und Jugendarbeit in der Pandemie haben zu bemerkbaren Schäden an den Jugendverbandsstrukturen geführt und jetzt fehlen viele ehrenamtliche Jugendleiter und Jugendleiterinnen“, erklärt Strobel, „für uns geht daher der Appell an Richtung Politik, die Jugendverbände mit einer zeitgemäßen institutionellen Förderung zu unterstützen. Und zwar nicht nur als Corona-Ausgleich, sondern für eine krisenfeste Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg.“

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Der Landesjugendring ist die Arbeitsgemeinschaft von 32 Jugendverbänden auf Landesebene und von den Orts-, Stadt- und Kreisjugendringen. Er vertritt darüber hinaus die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg.

Verantwortlich: Alexander Strobel (Vorsitzender)

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