Kindergipfel und Jugendlandtag in BW

Kindergipfel und Jugendlandtag

Nicht abseits stehen, sondern mitreden! Kinder und Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg diskutieren mit Abgeordneten des Landtags über Themen, die die jungen Leute betreffen.

Der Landesjugendring Baden-Württemberg unterstützt die Formate Kindergipfel und Jugendlandtag, da sie Kindern und Jugendliche im Land eine Stimme geben und so einen Beitrag leisten für ein kinder- und jugendfreundliches Baden-Württemberg. Die beteiligten Kinder und Jugendlichen setzen sich in diesen Formaten mit ihren Rechten, Lebensrealitäten und Wünschen auseinander und arbeiten an an Themen, die ihnen wichtig sind und die sie den Mitgliedern des Landtages Baden-Württemberg übermitteln möchten.

Dach von Kindergipfel, Jugendlandtag und den regionalen Jugendkonferenzen ist das Programm Was uns bewegt. Hier gibt's mehr Infos zum Programm.

Der Kindergipfel von Baden-Württemberg: Kinder reden – Politik hört zu

Beim Kindergipfel nehmen Kindergruppen aus ganz Baden-Württemberg teil. Einen Tag lang gehen 100 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren auf Entdeckungstour im Haus des Landtags in Stuttgart. Unter einer spielerischen Anleitung bereiten sie sich in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen auf den Austausch mit den Abgeordneten vor, formulieren Fragen und Anliegen. Am Nachmittag kommen die Mitglieder des Landtags dazu und tauschen sich mit den Kindern zu den Ideen, Anliegen und Interessen aus. Themen beim Kindergipfel sind z.B.: Umwelt, Schule und Bildung, Öffentlicher Raum, Integration und Asyl, Chancengerechtigkeit, Freizeit und Mitbestimmung.

Veranstalter des Kindergipfels ist der Landtag Baden-Württemberg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen e.V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg.

Das war der Kindergipfel 2016

Der Jugendlandtag von Baden-Württemberg – Sag' was Sache ist!

Beim Jugendlandtag kommen Jugendliche zwischen 14 bis 18 Jahren und Landespolitikerinnen und Landespolitiker ins Gespräch. Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg bekommen in ihren Heimatregionen die Möglichkeit, für sie wichtige gesellschaftliche und politische Themen zu identifizieren und sich aktiv mit ihnen auseinander zu setzen. Im Dialog sowohl untereinander als auch mit Politikerinnen und Politikern bekommen sie die Möglichkeit, politische Bildung und Beteiligung aktiv zu erleben und selbst zu gestalten. Somit ist der Jugendlandtag Mittelpunkt eines großen partizipativen Prozesses, der auf kommunaler Ebene beginnen kann und in der Landespolitik mündet.

2002 fand der erste baden-württembergische Jugendlandtag an drei Tagen statt. 120 engagierte Jugendliche trafen sich auf Einladung des Landtagspräsidenten, um über landespolitische Zukunftsthemen zu diskutieren. Die nächsten Jugendlandtage folgten 2010 und 2013. Bei diesen eintägigen Veranstaltungen waren jeweils rund 150 Jugendliche dabei. 2015 fand der vierte Baden-Württembergische Jugendlandtag, erstmals zweitägig, als Abschlussveranstaltung des Beteiligungsprogramms "Was uns bewegt" statt. Diesem Aufbau folgte auch der fünfte Jugendlandtag 2017.

Der Jugendlandtag lebt durch die Mitwirkung junger Erwachsener, die schon ein grundlegendes politisches Interesse haben und sich in unterschiedlichen Gruppen, Jugendverbänden und anderen Organisationen engagieren. Der Jugendlandtag 2002 wurde mit Jugendlichen gestaltet, die in Jugendgemeinderäten aktiv sind. Seit 2010 wirken junge Erwachsene bei der Leitung der Workshops und in der Moderation des Tages mit. Die Themen werden von den Jugendlichen im Rahmen des Jugendlandtages selbst erarbeitet.

Der Jugendlandtag ist eine Veranstaltung des Landtags von Baden-Württemberg. Er wird vom Landesjugendring in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Ring politischer Jugend durchgeführt.

Das war der Jugendlandtag 2017

Aus unserem Archiv

Jugendlandtag 2015

 

Kindergipfel 2014