Kommunale Jugendringe in BW

Kommunales

Gerade im kommunalen Bereich sollten Kinder und Jugendliche Mitwirkung und Engagement als lohnenswert erleben. Wichtige Akteure dabei sind die Jugendringe, die von den Jugendverbänden als Plattform für Jugendliche und die Jugendarbeit gestaltet werden.

Für zahlreiche Akteur*innen der Verbände ist das Engagement im Jugendring ein wichtiger und fester Bestandteil der eigenen Verbandsarbeit. Aus dieser Perspektive heraus wird der Jugendring zur Schnittstelle zu den anderen Jugendverbänden, Initiativen und jugendpolitischen Akteur*innen, zu den kommunalen Strukturen und Gremien (z.B. Jugendhilfeausschuss, Arbeitsgemeinschaften der Jugendhilfeplanung) und zu allen Kindern und Jugendlichen des Gemeinwesens, sofern die direkte Beteiligung von Kinder und Jugendlichen (z.B. regelmäßig stattfindende Jugendforen) auf der Agenda des Rings steht.

§ 41 a: Verbindliche Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommune

Der § 41 a der Gemeindeordnung Baden-Württemberg regelt die Beteiligung von Kindern und Jugendichen an der Kommunalpolitik von Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg.

Zum 01.12.2015 traten weitreichende Änderungen in Kraft, die die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik deutlich stärken; u.a. können junge Menschen die Einrichtung einer Jugendvertretung in ihrer Kommune einfordern, die auch mit entsprechenden Rechten ausgestattet ist. Mehr Infos dazu finden sich im Jugendwiki: jugendwiki.de/§41a_der_Gemeindeordnung_BW

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